„Erfolg ist, wenn Chance auf Vorbereitung trifft“

Aktualisiert: 20. Juli 2018


Passend zu unserem Besuch im Kinderhospiz, dort wo „Engagement auf Hingabe trifft“, haben wir uns direkt im Anschluss an die ersten Vorbereitungen gemacht. Denn bereits sprichwörtlich steckt darin ja die Grundlage des Erfolgs.


Für unsere Touren auf die Dächer Europas und Amerikas, haben wir uns als Partner die Oberstdorfer Bergschule Amical ausgesucht.


Nachdem im Vorfeld bereits viele Mails hin- und hergegangen waren, lernen wir nun unsere Ansprechpartner auch endlich persönlich kennen. Dominik Müller, der Inhaber, sowie Petra Mayr als unsere Tour-Koordinatorin, begrüßen uns herzlich mit Allgäuer Spezialitäten. Sofort stellt sich ein vertrautes Gefühl bei allen ein, wir fühlen uns in besten Händen. Bergsteiger unter sich zum einen, aber für diese Veteranenhügel-Romantik ist wenig Raum, denn vor allem auch die Professionalität beeindruckt uns. Dominik hat alle 7 Summits mit Gästen erfolgreich bestiegen, wir hängen förmlich an seinen Lippen. Stück für Stück, oder auch Tag für Tag gehen wir die anstehenden Touren anhand von Bildern und Karten durch. Ernsthafte Stille und Konzentration, und eine ebenso stille Vorfreude nimmt uns mit und wird uns auch die nächsten Tage nicht loslassen. Es ist wie ein Startschuss, es geht los.



Im Rahmen der Erlebnisschilderung kommt zwangsläufig auch das Thema Ausrüstung immer wieder zur Sprache. Auch das von vornherein richtige Equipment stellt einen wesentlichen Erfolgsfaktor dar, und wird entsprechend mit dem gebotenen Ernst behandelt. Viele Dinge haben wir natürlich bereits im Bestand, aber die Anforderung insbesondere an den Aconcagua, machen auch deutlich, dass diese Tour anspruchsvoll ist. Nicht nur die Anstrengung, auch die Anforderung an das Material ist hoch. Keine Chance in der Höhe etwas nachzukaufen, keine Chance etwas zu korrigieren.


Bestes Beispiel: der Schuh.

Jeder der sich schon einmal Blasen gelaufen hat, kennt die Einschränkung die es anschließend mit sich bringt. Schmerzen, offene Wunden oder gar Entzündungen gilt es natürlich immer besser zu vermeiden am Berg, aber die Höhe hat noch eine weitere Herausforderung: bei längerem Aufenthalt schwellen die Extremitäten an – man wächst quasi. Das ist nicht schmerzhaft, aber der Schuh der in der Ebene passt wird dann zu klein.

Grundsätzlich empfiehlt sich daher ein sogenannter 6000er Schuh, der neben

einem Thermoinnenschuh

(mit entsprechender Platzreserve) auch noch eine weitere Isolierung hat.

Auf den Bildern gut zusehen, wie diese Lebensversicherung aussieht.

Für uns ist es zunächst ungewohnt, aber schon bald werden wir das neue Gerät testen können. Im Rahmen der Vorbereitung gehen wir im Juni auf den Pitztaler Gletscher. Gemeinsam mit Amical lernen wir in einem Spaltenbergungskurs und Steigeisenlehrgang den Umgang und die Technik die wir am Berg benötigen. Natürlich berichte ich dann auch hier darüber.


Auch über weitere Vorbereitungen werde ich hier noch berichten, ab jetzt wird es hier häufiger etwas zu lesen geben. Die Spannung, aber auch die Vorfreude steigt, und ich hoffe ihr lasst Euch auch anstecken davon. Klaus hat es diese Woche sehr schön auf den Punkt gebracht: „Ihr spendet nicht für uns – sondern für die Kinder.“ MITmachen!

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