Gipfel-Besteigung Kilimandscharo 2017

Aktualisiert: 28. März 2018

8. Tag: Gipfel-Besteigung des Kilimandscharo (5.895 m)


Die Besteigung begann mit dem Frühstück gegen Mitternacht. Im Licht der Stirnlampe zog der Weg in Serpentinen am Rebmann Gletscher vorbei nach oben.

Nach ca. 5 - 6 Stunden erreichten wir zum Morgengrauen den Stella Point am Kraterrand gelegen auf 5.745 m.



Ein hoch emotionaler Augenblick, Dank des Zusammenhaltes in unserer Gruppe gingen von hier alle weiter. Nur noch eine knappe Stunde trennte uns nun vom Uhuru Peak, dem Dach Afrikas. Ein ganzer Kontinent lag uns nun zu Füßen.



Der Sonnenaufgang war atemberaubend schön und ein unvergessliches Erlebnis. Über die

Aufstiegsroute, in nunmehr knöcheltiefem Zuckersand watend, ging es dann in der halben Zeit wieder hinunter zum Camp, wo wir uns eine längere Pause und eine Mahlzeit gönnten. Der weitere Abstieg brachte uns in weiteren 3 Stunden, durch ein Gewitter, ins Mweka Camp auf 3.100 m, wo wir bereits wieder das Camp aufgebaut vorfanden.

Erst hier wurde uns so richtig bewusst, was wir da heute geleistet hatten.


Gz 12 - 13 h / ↑ 1.300 Hm, ↓ 2.800 Hm

9. Tag: Abstieg zum Mweka Gate - Weiter nach Moshi (1.800 m)


Durch den Regenwald stiegen wir heute wieder hinab nach Moshi zum Mweka Gate, wo wir uns mit einer Abschiedszeremonie von unserer Begleitmannschaft verabschiedeten. Der Gipfelerfolg wurde mit einer Urkunde gewürdigt und wir fuhren zur wohlverdienten Dusche zurück ins Hotel nach Moshi. Vorher hielten wir aber an einer Lodge, in der Freddy uns mit Original Chagga-Food (einem Hähnchen-Kochbananen Stew) bewirtete.



Am Nachmittag erholten wir uns bei einem kühlen Getränk am Swimmingpool des

Hotels. Abendessen im Hotel, wie üblich mit Stromausfall, aber mit Appetit und guter Laune und dem einen oder anderen Kilimanjaro-Beer.


10. Tag: Abreise


Nachts 02:00 wurden wir wieder vom Bus am Hotel abgeholt und zum Flughafen transferiert. Abflug 04:00 erst nach Sansibar (Zwischenlandung) dann nach Istanbul

und wieder zurück nach Stuttgart wo wir müde, mit Staub und Ruhm bedeckt, die

dort wartenden Familienmitglieder begrüßten.


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