Details zur Anreise und dem Ankommen in Russland


Was ist wirklich passiert? Hier im Detail:


Am ersten Tag unserer Reise klappte zunächst alles wie am Schnürchen. Alle waren pünktlich, ob Mensch oder Maschine, wir kamen ohne große Langeweile von Stuttgart über Moskau nach Mineralnye Vody, dem Provinzflughafen in der Region Kaukasus/Sewastopol.

In Moskau noch geradezu geflasht von der Modernität des Airports, kamen wir dann in Min.-Vody in einem Mini-Terminal an, das gerade so viel Platz bot wie die Maschine Passagiere hatte.





Trotzdem waren wir die Letzten, die das Terminal verlassen durften. Der Grund: Klaus‘ Rucksack fehlte! Das Projekt war in akuter Gefahr, denn natürlich waren im Gepäck auch Dinge, die er am Berg unbedingt brauchen würde.

Wir hatten aber nochmal Glück, am Folgetag brachte die Airline Klaus seinen Rucksack ins 3 Stunden entfernte Terskol.

Wir fuhren zunächst ins Hotel vor Ort um am nächsten Morgen weiter zu fahren. Für Klaus haben wir für den Abend zusammen gelegt, für eine Zahnbürste und dergleichen. Wir haben genau das gemacht, was viele Menschen in Russland gar meisterlich beherrschen: wir haben improvisiert.





Die Unterschiedlichkeit des Landes wurde uns auf der Fahrt noch bewusster. Im Ort selber fand man überall Postsozialismus, aber auch modernes. Wir fuhren dann durch endlose Weiten, vorbei an kilometerlangen Sonnenblumenfeldern und Apfelplantagen, und bogen schließlich ins Baksantal ab, an deren namensgebenden Fluss wir bis nach Terskol gefahren sind.

Der Ort ist bestens bekannt unter Wintersportlern, da er bereits auf über 2100m Höhe liegt und entsprechendes Vorbereitungstraining hier auch im Sommer stattfinden kann.





Wir bezogen unser Hotel und nach dem Mittagessen trieb uns Dominik, der Inhaber des Veranstalters Amical und unser großartiger Begleiter der ganzen Reise, bereits zur ersten Tour. Was eher romantisch klang („wir gehen zum Observatorium“), wurde eine mehrstündige und stramme Tour von mehr als 1000 Höhenmetern, die uns aber am obersten Punkt (genau, an eben diesem Observatorium) fantastische Ausblicke bescherte.









Auch das Ziel unserer Reise gab sich die Ehre und schaute einmal hinter den Wolken hervor. Der Elbrus winkte uns quasi zu – was für ein Auftakt.




Entsprechend gut gelaunt ging es zurück ins Tal und ins Hotel. Beim anschließenden Abendessen besprachen wir mit Dominik und unserem lokalen Guide Pablo die kommenden Tage und Touren.





Der Plan war uns sukzessiv zu akklimatisieren und dazu jeden Tag höher aufzusteigen, damit der Körper den entsprechenden Anpassungsreiz bekommt, um dann wieder weiter unten gut zu schlafen.

„Walk High – sleep down“, oder auch „sleep low“ heißt die Technik, die wir ähnlich bereits vom Kilimanjaro kannten. Auf dem Elbrus, dem zweiten unseren Seven Summits, erwarteten uns andere Herausforderungen an Wetter und Schwierigkeitsgrad.




Mehr Details über unsere Reise und natürlich die heißbegehrten Gipfel-Fotos gibt es bald!


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