Aufstieg Kilimandscharo 2017

Aktualisiert: 28. März 2018

3. Tag: Zum Londrosi Gate -  Big Tree Camp auf 2.780 m


Am Morgen wurden wir im Hotel abgeholt und fuhren ca. 2,5 h zum Parkeingang des Kilimanjaro am Londrosi Gate (2.250 m). Auf dem Weg gab es eine unfreiwillige Pause, da einer der Busse eine Panne hatte.

Hier erfolgte die Registrierung bei der Nationalparkbehörde. Von dort sind wir weiter zum Lemoscho Gate gefahren, wo es dann wirklich losging


Nach 15 km über eine holprige Forststraße, ging es schließlich zu Fuß durch die urwüchsige und vielseitige Natur in moderater Steigung hinauf zum Big Tree Camp auf 2.780m, dem

heutigen Tagesziel. Übernachtung im Zelt.


Gz 4,5 h / ↑ 660 Hm, ↓ 150 Hm

4. Tag: Aufstieg zum Shira Camp 2 auf 3.840 m


Nach dem ersten Frühstück in unserem Camp wanderten wir über einen schmalen Pfad durch den Regenwald, der sich mit zunehmender Höhe immer weiter lichtete.

Die Vegetation änderte sich und mündete in ein ausgedehntes Hochmoorgebiet mit Heidebüschen, Erika- und Lobelien Gewächsen bis hinauf zum Shira Kamm auf rund

3.700 m.



Nun ging es hinab ins Shira Camp 1, wo wir am frühen Nachmittag unser Camp umrahmt von einer traumhaften Landschaft vorfanden, um eine kleine Pause zu machen und etwas zu essen.



Gz 5 - 6 h / ↑ 900 Hm, ↓ 200 Hm

Pole Pole (langsam-langsam) ging es dann nach dem Essen weiter. Über die Hochebene führte unsere Etappe weiter durch eine karge Lava-Landschaft zum Shira Camp 2. Riesige, bis zu 8 m hohe Senecien säumten den Weg. Am Ziel angekommen, konnten wir den Blick auf den Kibo in der untergehenden Sonne genießen. Ein perfekter Tag, um in idealer Höhe zu akklimatisieren, neigte sich dem Ende zu.



Nach Sonnenuntergang wurde es schnell bitter kalt und wir zogen selbst im Gemeinschaftszelt alles an was greifbar war. Übernachtung im Zelt.


Gz 4 h / ↑ 400 Hm

5. Tag: Baranco Camp (3.960 m)


Wir folgten dem Prinzip „walk high – sleep low“ und wanderten bis auf Höhen von 4.500m, übernachteten aber auf rund 4.000 m. Wir umrundeten dabei einen Teil des mächtigen Kibo-Gipfels auf dessen Südseite. Am Lava Tower auf rund 4.600 m erreichten wir die höchste Stelle der heutigen Etappe und gönnten uns eine kurze Rast in der

Lava-Landschaft mit Blick auf die Gletscher-Felder des Kilimandscharo.




Diese war auch dringend nötig, da den Hans heute ein Sonnenstich erwischte und es ihm gar nicht gut ging. Die Route verlief auf etwa gleich bleibender Höhe, was der Höhenanpassung des Körpers sehr zugute kam. Die Landschaft wurde karg und zahlreiche Geröllblöcke prägten die Umgebung. Der Weg führte vorbei an faszinierenden

Riesenlobelien und mannshohen Senecien.



Vom Barranco Camp konnte man bei Dunkelheit und wolkenlosem Himmel die Lichter des 60 km entfernten und rund 3.400 m tiefer liegenden Moshi erkennen.


6. Tag: Aufstieg zum Karanga Valley Camp (3.950 m)


Gz 3 - 4 h / ↑ 630 Hm, ↓ 100 Hm

Noch einmal hieß es heute Pole Pole. Die "Breakfast Wall" führte uns hinauf

zu einem Felskamm auf 4.300 m.



Über den Southern Cirquit ging es in östlicher Richtung mit herrlichem Ausblick auf die Südgletscher des Kibo über verschiedene Bergrücken ,,rauf und runter‘‘.



Zur Linken haben wir dabei immer Sicht auf den Gipfelbereich des Kibos. Begleitet wurden wir dabei von den Ausblicken auf den entfernten Mount Meru.


7. Tag: Kurze Etappe zum Barafucamp (4.600 m)


Eine kurze Etappe führte uns heute zum Barafucamp auf rund 4.600 m. In der

nahen Umgebung kam der Mawenzi, mit 5.148 m der zweithöchste Gipfel des

Kilimandscharo Massivs, in unser Blickfeld.



Nach dem Mittagessen im Camp genossen wir die freie Zeit mit Reden und Ausruhen und gingen auf den

wohlmeinenden Rat von Freddy früh zu Bett.


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